G

GtL-Verfahren (Gas-to-Liquids) wird Erdgas durch Zufuhr von Sauerstoff und Wasserdampf zu Synthesegas und dieses zu flüssigen Kohlenwasserstoffen umgewandelt. Daraus kann durch Fraktionierung unter anderem ein hochwertiger Kraftstoff für Diesel- und Ottomotoren gewonnen werden. Diese farb- und geruchlose Flüssigkeit ist völlig schwefelfrei und enthält weder aromatische Verbindungen noch organischen Stickstoff. GTL Fuel verbrennt sauberer als herkömmlicher Dieselkraftstoff auf Erdölbasis und produziert somit weniger lokale Emissionen. Außerdem ist GTL Fuel nicht giftig, geruchsarm, leicht biologisch abbaubar.


H

Das Hydrocracken setzt zusätzlich zum herkömmlichen Crack-Verfahren Wasserstoff ein, um mehr gesättigte Kohlenwasserstoffe, sogenannte Alkane, zu gewinnen. Die Kohlenwasserstoffmolekülketten werden gespalten, der Wasserstoff lagert sich an die Bruchstücke an und blockiert die unerwünschte Wiederverbindung. Die hierbei entstehende Mineralölprodukte wie Benzin, Diesel und Heizöl sind stabil und darum bereits lagerfähig und gleichzeitig entschwefelt. Unter C erfahrt Ihr mehr auf unserer Webseite über das Crack-Verfahren.


I

Isomerisierung Ein Molekül wird durch die Änderung der Atomfolge umgewandelt in ein anderes Isomer, also eine chemische Verbindung, mit gleicher Summenformel (Anzahl gleichartiger Atome in einem Molekül). Dadurch entstehen eine andere chemische Struktur und teilweise andere chemische, physikalische und biologische Eigenschaften. Diese bieten weitere neue Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung.